CDU und Bürgerunion bauen Flüchtlingsghetto in Ratingen weiter aus

Trotz des Widerstands der Fraktionen der Piraten, der Grünen und der SPD hat der Rat der Stadt Ratingen durch die Stimmen der CDU und der Bürgerunion beschlossen, dass an der Adresse „Am Sondert“ ein weiteres Gebäude gebaut wird, in dem Flüchtlinge und Asylbewerber unterkommen werden.

Diese Entscheidung ist aus unserer Sicht falsch!

Menschen, die in unserem Ratingen Zuflucht suchen, haben das Recht auf ein menschenwürdiges Leben. Sie haben das Recht auf Bewegungsfreiheit und die Teilhabe an der Arbeitswelt, an Bildung und Kultur. Dies ist im Flüchtlingsghetto am Sondert nur schwer möglich. Die Adresse „Am Sondert“ ist abgelegen –  befindet sich quasi im Wald, abseits von den Ratinger Wohnorten. Auch wenn der Ort mit dem Auto gut zu erreichen ist, ist die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln absolut mangelhaft. Die Familien haben keinen fußläufigen Zugang zu Einkaufsmöglichkeiten oder gar Schulen für die dort lebenden Kinder. Um Integration zu ermöglichen ist dieser Standort daher denkbar ungeeignet.

Am Sondert befinden sich bereits seit Jahrzehnten Flüchtlingsunterkünfte, und es wäre angebracht diese zu schließen und die Einwohner dezentral in Privatwohnungen unterzubringen, oder einen anderen Ort für die Errichtung einer Gruppenunterkunft zu finden. Wir sollten aufhören, Flüchtlinge im Wald zu verstecken. Die aktuelle Entscheidung des Stadtrates für weitere Investitionen in das Ghetto ist leider das falsche Signal!


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