Unser Bürgermeisterkandidat Thomas Woywod in den Fragerunden

Unsere Bürgermeister-Kandidat Thomas Woywod hat eine harte Woche hinter sich. In dieser Woche gab es an drei Tagen in Folge die nachfolgenden Veranstaltungen mit Fragerunden für die drei Bürgermeisterkandidaten:

Über diese 3 Veranstaltungen wurde in der Presse ausführlich berichtet – leider wie gewohnt mit wenigen Informationen zu den Positionen unseres Bürgermeisterkandidaten. Daher nachfolgend eine kurze Zusammenfassung der 3 Veranstaltungen aus unserer Sicht:

 

Befragung des Klimabeirates

Der Klimabeirat hatte unseren Bürgermeisterkandidaten Thomas Woywod zusammen mit dem amtierenden Bürgermeister Harald Birkenkamp und dem gemeinsamen Kandidaten der #ZuGroKo (CDU/SPD/FDP/Bündnis90-DieGrünen) Klaus-Konrad Pesch zu einer Podiumsdiskussion unter Leitung des Vorsitzenden ihres Klimabeirates Jürgen Lindemann eingeladen.

Hier kamen zum einen Themen zur Vorsorge zur Diskussion, die sich aus den prognostizierten negativen Auswirkungen des antrophogenen Klimawandels ergeben. Fragen waren z.B. Planungskonsequenzen für z.B Grünflächen oder Vorsorgemassnahmen für Extremregenereignisse.

Woywod führte hier aus, dass aus Sicht der Piraten keine fundierte Klimaprojektionen für die jeweiligen Stadtteile vorhanden sind. Ebenso ist aus Sicht der Piraten Nachholbedarf in Planung und konkreter Umsetzung

Ein weiterer Fragenkomplex waren die energetischen Konzepte und der Stand der Umsetzung. Hier gibt es aus Sicht von Woywod nur die eindeutige Notwendigkeit, dass sich Ratingen künftig an dem Zukunftkonzept der dezentralen Energieerzeugung orientiert, die gesamte Stadt als „virtuellen Kraftwerk“ durch lokale Photovoltaik, Windenergie, Biogas und Brennstoffzellen. Hierzu erscheint es aus Sicht der Piraten prüfenswert, ob ein vollständiger Rückkauf der RWE-Anteile an den Stadtwerken die notwendigen Handlungsspielräume bietet.

 
Podiumsdiskussion der Bürgerschaft Breitscheid

Die Bürgerschaft Breitscheid e. V. hat am Folgetag für die Breitscheider Bürger eine Podiumsdiskussion organisiert, damit Sie sich über die Pläne und Zielsetzungen der Bürgermeisterkandidaten vor den Wahlen ein genaues Bild machen können.

Die Kandidten Woywod, Birkenkamp, Pesch und der Moderator Kleeberg.

Die Kandidaten Woywod, Birkenkamp, Pesch und Moderator Kleeberg

 

Hier waren die Themen Verkehrslärm durch Flug-, Strassen- und Schienenverkehr ein zentraler Bestandteil der Befragungen. Ebenso Thema war die bessere Einbindung in den ÖPNV.

Woywod stellte das Konzept der Piratenpartei für einen fahrscheinlosen ÖPVN vor, für das sich die Piratenpartei nach der Wahl im Kreistag einsetzt.

Woywod führte ebenfalls aus, dass der Flughafen auch Vorteile für Ratingen als Wirtschaftsstandort bringt, so dass aus seiner Sicht in der Diskussion wichtig ist auch alle Aspekte (Begrenzung des weiteren Ausbau der Flugfrequenz versus der dadurch entstehenden Opportunitätskosten) zu berücksichtigen.

Eindeutig war die Position von Woywod bezüglich der CO-Pipeline, die nicht nur auf kommunaler Ebene sondern auch auf Landesebene durch die Landtagsfraktion der Piraten abgelehnt wird.

Noch durchgängiger ist die Piratenpartei in ihrer Ablehnung des sogenannten Frackings. Hier positioniert sich nicht nur der Bürgermeisterkandidat Woywod dagegen. Er führte hier zu aus, dass es hierbei nicht nur um einen gewaltigen Wasserbedarf von bis zu 25 Mio Lieter/Tag kommt, sondern auch bis zu 600 verschiedene Chemikalen eingesetzt werdem, die nur zur Hälfte biologisch abgebaut werden. Woywod warnte vor unübersehbaren Folgen für die Umwelt und vor den nicht abschätzbaren Kosten für kommende Generationen.

 

Podiumsdiskussion Rathausplatz

Die aktuelle Bürgermeister Birkenkamp und sein Herausforderer Woywod.

Birkenkamp und Woywod

Der Dumeklemmer Ratingen und die Rheinische Post veranstalten am letzten Freitag ab 17:00 Uhr auf dem Marktplatz in Ratingen eine Podiumsdiskussion. Die drei Bürgermeisterkandidaten standen hier zwei Stunden lang den Moderatoren Rede und Antwort und informierten über ihre Schwerpunkte und darüber, was sie als Bürgermeister in Ratingen bewegen und verbessern wollen.

Ein wichtiges Thema waren hier die Leerstände am Rathausplatz. Hierzu befragt, sagte Woywod, dass aus seiner Sicht die Innenstadt von Ratingen ein Zukunftskonzept 2030 braucht, da sich die Situation des stationären Einzelhandels künftig noch dramatischer Wandeln wird. Er schlug vor gemeinsam mit den Ratinger Einzelhändlern und den Bürgern ein zukunftorientiertes Konzept zu entwickeln. Ein wichtiger Baustein ist der Ratinger Wochenmarkt, der zusätzliche Kaufkraft nach Ratingen lockt. er schlug vor, dass sich ein solches Konzept um das Thema „Genuss und Leben“ entwickeln liesse. er sprach sich dagegen aus in der nun leerstehenden C&A-Lokation einen Elektrohandel anzusiedeln. hier würden nur lokal Einzelhändler geschwächt, die gute Gewerbesteuerzahler sind.

Ebenso bemängelte Woywod die fehlende Transparenz bei Neuansiedlung von Unternehmen, da nicht offen gelegt ist, was die Stadt an Einmal- und Folgekosten bei Neuansiedlungen zu tragen hat. Hier sieht Woywod eine Bringschuld der Stadt. Weiterhin fehlt Woywod eine für Bürger nachvollziebare und verständliche Darstellung des Haushalts der Stadt.

 

Polit Battle des Jugendrates

Nach diesen 3 Podiumsdiskussionen findet aus unserer Sicht in der nächsten Woche die wichtigste Informationsveranstaltung zur Bürgermeisterwahl statt – die Polit Battle des Jugendrates am nächten Dienstag (20. Mai) 2014 im Jugendzentrum Lux.

Wir Ratinger Piraten freuen uns auf eine spannende letzte Wahlkampfwoche.

 


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